Ecce Poeta intertextualeata!

Was mag das für eine Gesellschaft sein, in der ein Kater schon solche Sätze spricht.

Worüber reden die Schriftstellerin Kerstin Hensel und die Literaturwissenschaftlerin Carola Wiemers miteinander, mit ihren Gästen und mit ihrem Kater, dessen stolze Ahnenreihe bis zu Friedrich II. reicht. Behauptet er.

Über Literatur, über Philosophie, über Alltagsgeschichten? Über das Paradies oder über die Schulspeisung in der DDR? Wie gehört das alles zusammen?

Es macht Spaß, sich auf diese Woche im Paradies, irgendwann im Mai, irgendwo im Brandenburgischen einzulassen. Es amüsiert und macht nachdenklich, den Gedankenausflügen zu folgen, an Selbsterlebtes erinnert zu werden, Bruchstücke eigenen Wissens zusammenzufügen und ganz Neues zu entdecken. Oder haben Sie schon einmal vom Ziestag gehört?

Das Vergnügen ist beileibe nicht nur intellektuell, denn es wird ordentlich getafelt. Wenn es auch etwas in Mode gekommen scheint, Koch- und Backrezepte in Erzählungen und Romane aufzunehmen, so sind diese doch ebenso vielfältig und überraschend wie die literatur-philosophischen Exkurse, machen Appetit und laden zum Nachmachen ein.

Kater Adam zieht ein weises Fazit:
Das Geschick der Nationen hängt von der Nahrung ab, das Glück eines Katers auch.

Hensel, Kerstin; Wiemers, Carola: Schmoren im Paradies.Quintus, 2020.

Foto: Quintus-Verlag

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