Sommer im Fläming: mit Kunst wandern

Im sonst eher flachen Brandenburg ragt der Hohe Fläming buchstäblich heraus, gibt es hier doch mit dem Hagelberg, einem „Zweihunderter“, eine der höchsten Erhebungen des Landes. Er ist ein Relikt der letzten Eiszeit wie auch die tiefen Trockentäler, die „Rummeln“ genannt werden.

Mittelalterliche Burgen, Mühlen, Feldsteinkirchen und vor allem der sehr gut ausgeschilderte Internationale Kunstwanderweg laden zum Wandern und Wundern ein. Er ist einer den schönsten Wanderwege Brandenburgs, der östlich mit der Burg Eisenhardt im Kurort Bad Belzig und westlich mit Schloss Wiesenburg – dessen Schlosspark das bedeutendste Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist – von zwei markanten Sehenswürdigkeiten begrenzt wird.

Am Wegesrand des insgesamt 38 Kilometer langen Wanderweges finden sich 28 Kunstobjekte, die in der sanften Landschaft aus Wäldern und Wiesen wie Landmarken Akzente setzen. Künstler aus Deutschland und Flandern (Belgien/Niederlande), dem Ursprungsland der Besiedlung des Flämings, reichten ihre Werke, die sich mit der Region und dem Standort beschäftigen, in den Jahren 2007 und 2010 in einem Wettbewerb ein.

Wem die 38 Kilometer zu viel für einen Tag sind, kann die Strecke in die Süd- und Nordroute einteilen. Nach den Wandertouren lässt es sich in der Steintherme Bad Belzig wunderbar entspannen. Kartenmaterial und jeden Menge Informationen (Rufbus, App, Audioguide …) zur Region und dem Kunstwanderweg gibt es in der Tourist-Information Bad Belzig, beim Tourismusverein Wiesenburg und im Naturparkzentrum Hoher Fläming.

Fotos: Marktgeplapper / Johanna

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