Essen Sie einen, Schokolade tut gut!

Mit dieser Lebensweisheit betreibt Hannah, Ende 20, das Cafè Cookie Jar in Lake Eden. In dem Lieblingstreffpunkt der Dorfbewohner sind ihre selbst gebackenen Leckereien heiß begehrt und ihr Wissen aus erster Hand gefragt.

„Und wenn sie jetzt noch das Pech hat, eine dritte Leiche zu finden, muss sie das Nachbargebäude kaufen und ihren Laden vergrößern.“, befürchtet sie. Denn Hannah wird unversehens in einen Mordfall verwickelt, und hilft ihrem Schwager, dem angehenden Detective Bill, den Fall aufzuklären.

Durch ihre Kontakte zur nahezu allen Dorfbewohnern ist sie den Polizisten immer etwas voraus und kann mit ihrem freundlichen Plaudern unauffällig Details ermitteln und Alibis überprüfen, bis sie selbst in Gefahr gerät.
Ihre Kekse liefert Hannah Swensen zu den unterschiedlichsten Anlässen aus, wodurch auf humorvolle Weise sehr viel über das Leben in diesem amerikanischen Dorf in Minnesota zu erfahren ist, und außerdem die Rezepte der verschiedenen Cookies verraten werden.

Der Roman liest sich sehr flüssig und geradlinig, aber er vermittelt die einzelnen Geschehnisse nicht überstürzt, sondern Schritt für Schritt. Nach dem Motto „Den Ofen noch nicht vorheizen, der Teig muss vor dem Backen durchkühlen.“

Joanne Fluke, Das Geheimnis der Schokoladenkekse. Lübbe, 2021

Foto: Bastei Lübbe AG, Köln

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