Bienen-Fütterung 2020 Spätherbst

Im Spätherbst letzten Jahres haben wir unsere Bienen wöchentlich gefüttert, damit sie hoffentlich gut über den Winter kommen. Sie gehören einem Bioimker, der uns zwei Völker in den wilden Garten stellt. Dafür genießen wir dann den guten Honig.

Leider ist das eine Volk, warum auch immer, von einem Tag auf den anderen quasi unter unseren Augen kurz vor Wintereinbruch plötzlich verstorben. Das zweite hingegen entwickelte sich mehr als prächtig, wie man ja sehen kann.

Honig ist schon eine super Sache, die wir durch die Hilfsarbeiten am Stock ( nach Einweisung und Kontrolle durch den Imker) erst richtig zu schätzen gelernt haben. Und erst die feinen geschmacklichen Unterschiede, je nachdem, was vor der Ernte geblüht hat. Ob weiß cremiger Rapshonig oder herber, dunkler Buchweizen oder die kräftige Sommermischung, so etwas schmeckt man nicht bei Honig, der aus Mischungen weltweit zusammen gerührt wird.

Sogar Unterschiede des Standorts bei derselben Blütensorte machen sich bemerkbar. Stehen unsere Bienen gut 30 km nördlicher, kurz vor den Toren Berlins zur Lindenblüte, wird der Honig kräftig. Dieselbe Lindenblüte hier bei uns ergibt einen deutlich milderen, feineren Honig. Quasi: sag mir wo du stehst und ich sag dir wie du schmeckst!

In diesem Sinne auf einen guten Löffel Honig! 

Fotos: Dr. Birger Hahnemann

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